Was, wenn euer Baby bei der Homestory ganz andere Bedürfnisse hat, als ihr es euch vorher vorgestellt habt? Vielleicht möchte es nicht abgelegt werden, braucht besonders viel Nähe oder fühlt sich einfach nur auf eurem Arm wohl. Solche Situationen kenne ich aus meinen Shootings. Ich versuche dann nicht, die Situation ständig zu verändern. Stattdessen schaue ich, was für euer Baby gerade gut funktioniert, und fotografiere genau daraus unterschiedliche Momente. Auch wenn euer Baby während der Homestory am liebsten ganz nah bei euch bleibt, können auf diese Weise viele unterschiedliche Fotos entstehen.
Wie läuft eine Homestory mit Baby ab?
Wenn ich bei euch ankomme, muss nicht erst eine bestimmte Situation für das Fotoshooting hergestellt werden. Ich schaue zunächst, was gerade passiert und wie es euch und eurem Baby in diesem Moment geht.
Manchmal sehe ich beim Ankommen direkt eine Bildidee. Dann kann es sein, dass ich meine Kamera auspacke und einfach mit dem Fotografieren beginne.
So müssen wir aus dem Start des Shootings nicht unnötig ein großes Ereignis machen. Ich nutze lieber die Situation, die bereits da ist, und schaue, welche Fotos daraus entstehen können.
Warum euer Baby nicht ständig die Position wechseln muss
Unruhe überträgt sich schnell auf ein Baby. Deshalb möchte ich vermeiden, dass euer Baby für jedes neue Foto hin- und hergereicht oder immer wieder anders positioniert wird.
Stattdessen beobachte ich, was gerade gut funktioniert, und fotografiere innerhalb dieser Situation unterschiedliche Momente aus verschiedenen Perspektiven.
Dabei können sich die Fotos verändern, ohne dass sich für euer Baby ständig etwas ändern muss. Ihr könnt euch auf euer Baby konzentrieren – ich behalte die fotografische Abwechslung eurer Familienfotos im Blick.
Was passiert, wenn euer Baby nicht abgelegt werden möchte?
Bei einer meiner Homestorys wollte das Baby am liebsten gar nicht abgelegt werden. Am wohlsten fühlte es sich im Arm seiner Eltern und wollte dort möglichst in derselben Position schlafen. Für mich war deshalb klar: Wir versuchen nicht ständig, daran etwas zu verändern. Auf den entstandenen Fotos ist davon nichts zu erkennen. Obwohl das Baby die meiste Zeit in einer ähnlichen Situation blieb, ist eine abwechslungsreiche Homestory mit unterschiedlichen Fotos entstanden. Gerade dieses Beispiel zeigt gut, dass wir für eine vielfältige Galerie nicht ständig neue Positionen herstellen müssen.
Wenn ihr euch außerdem Gedanken darüber macht, zu welcher Tageszeit euer Baby am Shootingtag möglichst fit ist, könnt ihr in diesem Beitrag mehr dazu lesen.
Was ihr während der Homestory tun könnt
Wenn euer Baby gerade zufrieden ist, müsst ihr eine gut funktionierende Situation nicht nur für ein anderes Motiv verändern.
Das bedeutet für euch vor allem:
- Lasst euer Baby ruhig dort, wo es sich gerade wohlfühlt.
- Reicht es nicht nur für ein neues Foto ständig zwischen euch hin und her.
- Macht euch keinen Stress, wenn euer Baby gerade nur getragen werden möchte.
Ihr könnt bei eurem Baby bleiben und euch auf den Moment konzentrieren. Ich passe das Fotografieren an die Situation an, die für euer Baby gerade funktioniert.
Übrigens gebe ich euch in einem anderen Blog-Artikel Outfit-Tipps, wenn ihr euch fragt, was ihr zum Fotoshooting anziehen sollt.
Häufige Fragen
Was ist, wenn unser Baby nicht abgelegt werden möchte?
Dann muss es nicht ständig abgelegt werden. Ich nutze möglichst die Situation, in der sich euer Baby gerade wohlfühlt, und vermeide unnötige Unruhe.
Entstehen trotzdem unterschiedliche Fotos, wenn unser Baby die meiste Zeit im Arm bleibt?
Ja. Bei einer meiner Homestorys wollte ein Baby möglichst in derselben Position im Arm seiner Eltern schlafen. Trotzdem ist daraus eine abwechslungsreiche Galerie mit unterschiedlichen Fotos entstanden.
Muss unser Baby für die Fotos immer wieder anders positioniert werden?
Nein. Gerade das ständige Wechseln möchte ich vermeiden, weil dadurch schnell Unruhe entstehen kann. Ich fotografiere lieber innerhalb einer Situation weiter, die für euer Baby gerade gut funktioniert.
Beginnt das Fotoshooting erst, wenn wir alle bereit sind?
Nicht unbedingt. Wenn ich beim Ankommen direkt eine Bildidee sehe, kann es sein, dass ich meine Kamera auspacke und schon mit dem Fotografieren beginne.
Eine entspannte Homestory muss nicht perfekt ablaufen
Vielleicht möchte euer Baby beim Fotoshooting nicht abgelegt werden oder braucht an diesem Tag besonders viel Nähe. Das bedeutet nicht, dass uns dadurch unterschiedliche Fotos fehlen.
Mir ist wichtiger, unnötige Unruhe zu vermeiden und mit dem zu arbeiten, was für euer Baby gerade gut funktioniert.
Mehr dazu könnt ihr auf meiner Seite „Babyfotos“ lesen.
Ihr müsst während unserer Homestory nicht versuchen, immer wieder neue Situationen herzustellen. Ihr könnt euch auf euer Baby konzentrieren – ich behalte dabei die Fotos und die Abwechslung in eurer Galerie im Blick.
Wenn ihr euch natürliche Fotos von euch und eurem Baby zuhause wünscht, schreibt mir gerne ein paar Zeilen über euch. Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen.