Weihnachten ist für mich die schönste Zeit im Jahr. Drinnen wird es gemütlich, die Lichterketten leuchten, der Adventskranz steht bereit und die Kinder fragen mit leuchtenden Augen: “Mama, wann backen wir endlich Plätzchen?”. Gleichzeitig stapeln sich bei mir gefühlt tausend Dinge auf der To-do-Liste: den Inhalt des Adventskalenders planen und ihn heimlich befüllen, Nikolaus-Stiefel herrichten, Geschenke besorgen – und natürlich kommen auch die Fragen der Verwandtschaft dazu, was die Kinder sich dieses Jahr wünschen. Und wie wahrscheinlich viele von euch, mache auch ich in dieser Zeit ständig Fotos. Von den Kindern, vom Weihnachtsbaum, von ihnen und meinem Mann oder den Großeltern. Nur irgendwann fällt auf: Wo war ich eigentlich? Deshalb ist es für mich eine Herzenssache, euch dazu zu motivieren, auf euren Weihnachtsfotos zuhause als Mama unbedingt mit abgebildet zu sein.
Wir Mamas gehören mit auf die Weihnachtsfotos
Wir sind in den paar Wochen rund um Weihnachten so beschäftigt, dass es allzu schnell passiert, dass wir selber auf den Fotos fehlen.
Dabei geben wir immer alles, um diese Zeit für unsere Familie und vor allen Dingen für unsere Kinder unvergesslich zu machen.
Deshalb finde ich: Wir gehören genauso mit auf die Fotos.
Wenn unsere Kinder diese Bilder viele Jahre später anschauen, sollen sie nicht nur sehen, wie sie selbst Weihnachten erlebt haben. Sie sollen auch sehen können, dass wir mit ihnen mittendrin waren.
So kann eine weihnachtliche Homestory aussehen
Eine Homestory im Advent muss nicht bedeuten, dass ihr euch alle vor den Weihnachtsbaum stellt und in die Kamera schaut.
Vielleicht möchtet ihr lieber einen gemütlichen Nachmittag miteinander festhalten. Vielleicht backt ihr gemeinsam Plätzchen oder verbringt einfach Zeit zwischen Lichterketten, Weihnachtsdekoration und all den Dingen, die zu eurem Advent gehören.
Ich mag gerade diese Situationen, weil sie zu eurem wirklichen Familienalltag gehören.
Ihr müsst dafür keine besondere Weihnachtswelt für die Fotos erschaffen. Ich fotografiere lieber das, was bei euch ohnehin Teil dieser Zeit ist.
Wenn es euch außerdem interessiert, wie eine Homestory mit Baby ablaufen kann, könnt ihr in diesem Beitrag mehr erfahren.
Auch die kleinen Weihnachtsdetails gehören dazu
Bei einer weihnachtlichen Homestory würde ich euch als Familie, aber auch die vielen kleinen Details fotografieren, die euer Weihnachten ausmachen.
Es gibt in dieser Zeit so viele Dinge, die vielleicht heute selbstverständlich wirken und später Erinnerungen zurückbringen können.
Vielleicht habt ihr einen besonderen Anhänger am Weihnachtsbaum. Vielleicht gibt es eine Schneekugel, die eure Kinder gerade lieben, oder ein besonderes Spielzeug. Vielleicht gehören bei euch jedes Jahr bestimmte Püppchen in den Adventskranz oder ihr baut eine Krippe auf, die es schon gegeben hat, als ihr selber ein Kind wart.
Solche Details sollen genauso ihren Platz auf den Fotos bekommen.
Denn sie sind es, die eure persönlichen Weihnachtsfotos einzigartig machen.
Was möchtet ihr von diesem Weihnachten behalten?
Für euer Weihnachtsshooting zuhause müsst ihr keine lange Liste mit Motiven vorbereiten.
Für die Familienbilder könnt ihr euch stattdessen drei einfache Fragen stellen…
1. Was gehört bei uns gerade wirklich zur Adventszeit?
Vielleicht Plätzchenbacken, ein gemütlicher Nachmittag oder die gemeinsame Zeit rund um den Weihnachtsbaum.
2. Welche kleinen Dinge bedeuten uns etwas?
Zum Beispiel besonderer Weihnachtsbaumschmuck, eine Schneekugel oder andere Dekoration, die zu eurem Weihnachten gehört.
3. Welchen Moment möchten wir später noch einmal sehen können?
Nicht als perfekte Inszenierung, sondern so, wie ihr diese Zeit tatsächlich miteinander verbringt.
So entstehen Fotos, auf denen nicht nur Weihnachten zu erkennen ist, sondern vor allem ihr als Familie.
Häufige Fragen
Müssen Weihnachtsfotos immer vor dem Weihnachtsbaum entstehen?
Nein. Eine weihnachtliche Homestory kann genauso einen gemütlichen Nachmittag, gemeinsames Plätzchenbacken oder andere Situationen aus eurer Adventszeit zeigen.
Was kann bei einer weihnachtlichen Homestory fotografiert werden?
Neben euch als Familie können auch Situationen und Details dazugehören, die für euch zu Weihnachten gehören – wenn euer Kind z.B. die geliebte Schneekugel schüttelt oder ein bestimmter Kerzenhalter auf dem Tisch.
Warum fotografierst du auch kleine Weihnachtsdetails?
Weil gerade solche Dinge später Erinnerungen zurückbringen können und Teil eurer ganz persönlichen Weihnachtsgeschichte sind.
Müssen wir für die Homestory etwas Besonderes vorbereiten?
Ihr könnt euch vorher überlegen, welche Situationen und Details für euch persönlich zur Adventszeit gehören. Eine zusätzliche Weihnachtswelt nur für die Fotos müsst ihr nicht erschaffen.
Diesmal dürft auch ihr mit in euren Erinnerungen sein
Ich möchte später nicht durch unsere Weihnachtsfotos schauen und feststellen, dass ich bei all diesen Adventsmomenten kaum zu sehen bin.
Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl auch.
Zwischen Adventskalendern, Weihnachtsdekoration, Plätzchen und Geschenken dürft ihr deshalb die Kamera oder das Handy auch einmal aus der Hand geben und selbst mit auf den Fotos sein.
Wenn ihr euch natürliche Fotos von eurer Familie in dieser besonderen Zeit wünscht, schreibt mir gerne ein paar Zeilen über euch und darüber, was Weihnachten bei euch zuhause ausmacht.
Ich freue mich auf euch!